Repertory Grid ist eine wissenschaftlich fundierte Methode, um sichtbar zu machen, wie Menschen vergleichen, bewerten und entscheiden.
Man könnte sagen: Es funktioniert ähnlich wie ein Semantisches Differential – aber mit einem entscheidenden Unterschied.
Beim Semantischen Differential werden die Gegensatzpaare vorgegeben – etwa „modern – altmodisch“ oder „emotional – rational“. Beim Repertory Grid dagegen entstehen diese Gegensätze erst – aus der Denklogik der Befragten selbst.
Nicht der Forscher bestimmt die Kriterien, sondern der Mensch, der beurteilt. So entsteht eine Landkarte des Denkens – individuell, nachvollziehbar und erstaunlich präzise.
Das Ergebnis: weniger Rauschen, mehr Relevanz.